Und damit auch die guten Vorsätze, die man sich jedes Jahr aufs Neue vornimmt.
Gute Vorsätze beruhigen nur das eigene Gewissen
Je näher das Ende des letzten Monats im Jahr kommt, desto mehr “gute Vorsätze” gehen einem durch den Kopf. Machen wir uns aber nichts vor, die “guten Vorsätze” sind nur dafür da, um unser aller Gewissen zu beruhigen. Wenn ich rückblickend auf die letzten Jahre mal kurz durchrechne, welche Vorsätze ich am Ende denn wirklich umgesetzt habe, dann bleibt da unterm Strich nicht viel übrig. Aus diesem Grund werde ich mir dieses Jahr auch keine großen Gedanken darüber machen und verzichte daher auf diese Art von Selbstverarschung.
Steht ein neues Jahr vor der Tür, dann endet unweigerlich das alte und es ist an der Zeit über die vergangenen Monate nachzudenken. Continue Reading →
Gerade lief bei RTL 25 Jahre Kuschelrock und am Schluss sang Leona Lewis “Run”, welches im Original ja von Snow Patrol ist. Ich muss schon sagen, ein gelungenes Cover, wenn ich das Original trotzdem besser finde.
Auch für mich zur Erinnerung, dass ich Snow Patrol unbedingt mal wieder live erleben muss.
Seit meinem vierzehnten Lebensjahr rauche ich nun. Ich bin zwar kein Kettenraucher, aber je nach Gemütslage und/oder Stresssituation schwankt die Anzahl der gerauchten Zigaretten teils erheblich.
Am Anfang meiner “Raucherkarriere” war Rauchen cool und ein Inbegriff von Freiheit, zumindest wollten uns die Werbearschgeigen das immer weismachen. Ab einem gewissen Alter wusste man dann natürlich, dass Rauchen weder cool noch gesund ist und man außerdem auch noch seinen nichtrauchenden Mitmenschen auf den Senkel geht. Inzwischen war es aber längst zu spät damit aufzuhören, denn oh wunder, welche Feststellung, Rauchen macht süchtig.
Aufgrund einer Erkrankung musste ich vor Jahren einmal für 4 Wochen auf den blauen Dunst verzichten und ich könnte mich heute noch dafür steinigen, dass ich danach wieder mit dem Qualmen angefangen habe. Ist halt schwer, wenn alle im Freundeskreis von den kleinen Stinkern abhängig sind.
Jetzt im zunehmenden Alter merkt man dann aber doch die negativen Aspekte der jahrelangen Quarzerei. Treppen im Dauerlauf zu nehmen ist nicht mehr, und auch der forsche Schritt beim Spazierengehen wird mehr und mehr zum gemütlichen Schlendern.
Jetzt ist Schluss damit. Ich habe mir fest vorgenommen dem lästigen Laster den Kampf anzusagen. Alles, was an Rauchware noch da ist, wird weggequalmt und dann ist Feierabend. Zumindest habe ich mir das vorgenommen. Bin mir da zwar bewusst, dass es schwer wird, aber wenn man nicht einmal den Willen hat etwas zu ändern, dann ändert sich auch nichts.
Warum werden Menschen wie Peter Hartz, dessen umstrittene Reformen moralisch mehr als fraglich sind oder ein Steve Jobs, der uA. Lifestyle-Produkte zu überteuerten Preisen verkauft, als Visionäre bezeichnet, während man jemanden, der an gleiches Recht für alle glaubt, als bedauernswerten Träumer beleidigt?
Was ist daran visionär, wenn man millionen von Menschen ihre Würde nimmt, ihre Rechte zugunsten weniger immer weiter ausdünnt und Schmarotzern wie Zeitarbeitsfirmen oder “Jobtrainern” Tür und Tor öffnet, um sich am Leid anderer fett zu fressen?
Was ist daran visionär, wenn man Produkte entwickelt, die man eigentlich gar nicht braucht, die aber aufgrund des tollen Aussehens und der Gehirnwäsche aka PR für viele mittlerweile als das Maß aller Dinge angesehen werden?
Ich finde es bedauerlich, dass es da draußen soviele Lemminge gibt, die ohne nachzudenken jedem Ober-Lemming hinterherlaufen, bis dieser irgendwann über die Klippe springt, nur um darauf dem nächsten falschen Propheten den Bauch zu pinseln.